Weitere Schwerpunkte der Neurochirurgie

Neurovaskuläre Kompressionssyndrome

Zu den neurovaskulären Kompressionssyndromen – Funktionsstörungen der Hirnnerven – gehören beispielsweise die Trigeminusneuralgie sowie der Hemispasmus facialis. Im Fachbereich Neurochirurgie des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) des Universitätsklinikums Köln können Patienten mit Erkrankungen am peripheren Nervensystem im Rahmen der Spezialsprechstunde „Neurovaskuläre Kompressionssyndrome“ Informationen über mögliche Behandlungsoptionen erhalten. Die chirurgische Behandlung von neurovaskulären Kompressionssyndromen erfolgt am Zentrum für Neurochirurgie der Uniklinik Köln. Durch die große Erfahrung der dort tätigen Chirurgen ist eine solche Operation meist erfolgversprechend. Sollte eine offene Operation nicht möglich sein, werden Patienten durch spezialisierte Kollegen der Klinik für Stereotaxie und Funktionelle Neurochirurgie der Uniklinik Köln behandelt.

Die Spezialsprechstunde „Neurovaskuläre Kompressionssyndrome“ wird durchgeführt von:

  • Prof. Dr. Jürgen A. Hampl
Hydrozephalus

Bei einem Hydrozephalus – auch als Wasserkopf bezeichnet – handelt es sich um eine pathologische Vergrößerung der mit Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) gefüllten Bereiche des Gehirns. Solche Erkrankungen treten häufig bei Kindern auf. Diese werden im Rahmen der neurochirurgischen Kindersprechstunde an der Poliklinik für allgemeine Neurochirurgie (Dr. Christian Wetzel) der Uniklinik Köln betreut.

Bei Erwachsenen kann ein Hydrozephalus infolge von Entzündungen, Blutungen oder Fehlbildungen auftreten. Der Normaldruckhydrozephalus bezeichnet eine spezielle Form der Demenz. Erwachsene Patienten werden vom Fachbereich Neurochirurgie des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) des Universitätsklinikums Köln im Rahmen der Spezialsprechstunde „Hydrozephalus“ betreut. Diese wird ebenfalls von Dr. Christian Wetzel betreut.

Hypophysenchirurgie

Im Rahmen der Hypophysenchirurgie werden Erkrankungen – insbesondere Tumoren – im Bereich der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) behandelt. Da solche Erkrankungen den Hormonhaushalt der Betroffenen aus dem Gleichgewicht bringen, erfolgt die Betreuung im Fachbereich Neurochirurgie des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) des Universitätsklinikums Köln im Rahmen der Spezialsprechstunde „Hypophysenchirurgie“ in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Endokrinologie der Uniklinik Köln sowie niedergelassenen Endokrinologen. Die chirurgische Behandlung von Erkrankungen der Hypophyse erfolgt im Zentrum für Neurochirurgie der Uniklinik Köln. In der Regel werden solche Operationen in Kooperation mit der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde der Uniklinik Köln durch die Nase durchgeführt.

Die Spezialsprechstunde „Hypophysenchirurgie“ wird durchgeführt von:

  • Dr. Gerrit Brinker
  • Prof. Dr. Boris Krischek
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