Periradikuläre Therapie (PRT) und peridurale Injektion (PDI)

Bei anhaltenden Rückenschmerzen kann in vielen Fällen eine periradikuläre Therapie (PRT) oder peridurale Injektion (PDI) helfen.

Bei der CT-gesteuerten Infiltration an der Wirbelsäule wird eine dünne Hohlnadel (Kanüle) an die zu behandelnde Stelle der Wirbelsäule geschoben, bei Arthrose beispielsweise direkt an die betroffenen Wirbelgelenke oder bei einem Bandscheibenvorfall an einen eingeklemmten Nerv. Das Vorgehen wird dabei kontinuierlich über einen Computertomographen (CT) beobachtet und gesteuert. Um die Lage der Kanüle zu überprüfen, wird vor der Untersuchung ein jodhaltiges Röntgenkontrastmittel gegeben. Ist sichergestellt, dass die Kanüle richtig platziert ist, werden über diese die schmerz- und entzündungshemmenden Medikamente (örtliches Betäubungsmittel und Kortison) injiziert.

Die Behandlung erfolgt ambulant bei uns in der Radiologischen Praxis des MVZ. Die Dauer der Behandlung beträgt – je nach individuellem Fall – rund 15 Minuten. Nach einer Beobachtungszeit von weiteren 30 Minuten können Sie die Praxis wieder verlassen. Wegen der örtlichen Betäubung dürfen Sie allerdings für acht Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Weitere Termine, in aller Regel drei, werden vor Ort vereinbart.

Bei Fragen sowie beispielsweise bei regelmäßiger Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten oder dem Vorliegen der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) wenden Sie sich gerne an uns.

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