Behandlung von Leukämien und Lymphomen

Leukämien und maligne Lymphome gehören zu den Krebserkrankungen und unterscheiden sich von den sogenannten soliden Tumoren dahingehend, dass die Erkrankung ihren Ursprung nicht in einem einzelnen Organ nimmt. Bei Leukämien ist das Blutsystem betroffen: Unter der Bezeichnung Blutkrebs (Leukämie) werden verschiedene bösartige Erkrankungen der Blutzellen zusammengefasst. Ganz allgemein wird zwischen akuter und chronischer Leukämie unterschieden. Eine akute Leukämie zeichnet sich durch einen raschen Eintritt von Symptomen aus und bedarf einer schnellen Behandlung. Chronische Leukämien verlaufen langsam und bleiben oft für längere Zeit unentdeckt.

Lymphome betreffen das lymphatische System. Als maligne werden Lymphome dann bezeichnet, wenn sich entartete Lymphzellen unkontrolliert vermehren. Lymphome werden in zwei Hauptgruppen klassifiziert. Ein Hodgkin-Lymphom ist ein bösartiger Tumor des Lymphsystems, der sich in schmerzlosen Schwellungen der Lymphknoten sowie Veränderungen im Blut zeigt. Alle weiteren bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems werden unter der Bezeichnung Non-Hodgkin-Lymphom zusammengefasst.

Im Fachbereich Onkologie des MVZ des Universitätsklinikums Köln bieten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Möglichkeiten zur interdisziplinären ambulanten Diagnostik und Behandlung von nichtsoliden Tumoren. Dies wird in besonderem Maße durch den Sitz der Zentralen von zwei großen Studiengruppen an der Uniklinik Köln ermöglicht: der Deutschen CLL Studiengruppe (DCLLSG), die neue Methoden zur Behandlung von chronischer lympathischer Leukämie erforscht, sowie der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (GHSG).