Vaskuläre Neurochirurgie

Die vaskuläre Neurochirurgie befasst sich mit Veränderungen am Gefäßsystem in Gehirn und Rückenmark. Dazu gehören beispielsweise Aneurysmen, Angiome, Kavernome, arteriovenöse Fisteln und intrazerebrale Blutungen. Die Diagnose einer solchen Erkrankung erfolgt in einigen Fällen als Zufallsbefund: Im Rahmen aus anderem Anlass durchgeführter Untersuchungen wird eine Veränderung festgestellt, die bislang noch keine Beschwerden verursacht – dies wird auch als asymptomatische Erkrankung bezeichnet.

Im Fachbereich Neurochirurgie des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) des Universitätsklinikums Köln können Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen im Rahmen der Spezialsprechstunde „Vaskuläre Neurochirurgie“ Informationen über mögliche Behandlungsoptionen erhalten. Es kann auch abgeklärt werden, ob eine solche Erkrankung überhaupt einer Behandlung bedarf und wenn ja, wie diese erfolgen sollte. Die chirurgische Behandlung von neurovaskulären Erkrankungen erfolgt im Zentrum für Neurochirurgie der Uniklinik Köln in Zusammenarbeit mit dem dortigen Bereich Neuroradiologie sowie den Kliniken für Neurologie und Strahlentherapie. Durch diese exzellente Infrastruktur können neurovaskuläre Erkrankungen erfolgversprechend behandelt werden. Ein wichtiger Bestandteil der interdisziplinären Zusammenarbeit ist die regelmäßige Gefäßkonferenz, in der Ärzte verschiedener Fachdisziplinen gemeinsam über die Behandlung von Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen diskutieren.

Spezialsprechstunde „Vaskuläre Neurochirurgie“

Die Spezialsprechstunde „Vaskuläre Neurochirurgie“ wird durchgeführt von:

  • Dr. Gerrit Brinker
  • Prof. Dr. Boris Krischek
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